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BNE und Neue Medien

Zum „Für und Wider“ der Nutzung neuer Medien in der Umweltbildung und BNE gibt es viele Projekte, Untersuchungen, Veröffentlichungen etc.

Die zunehmende Mediennutzung bringt auch für die junge Generation neben Problemen, wie Reizüberflutung, Bewegungsarmut etc., auch Vorteile und neue Möglichkeiten mit sich.

Die neuen Möglichkeiten für die BNE ergeben sich sowohl für die Beschäftigung mit NE im lokalem Bereich als auch global, was in Anbetracht der rasanten Globalisierung eine zunehmende Bedeutung gewinnt.

Das Thema Nutzung neuer Medien in der Umweltbildung und BNE ist sehr komplex. Im Folgenden werden Thesen aufgeführt, welche aus der Sicht des Projektes „Grenzen überwinden mit neuen Medien“ relevant sind:

  1. Die Anwendung neuer Medien sollte traditionelle Methoden der Umweltbildung und BNE weder verdrängen noch ersetzen, sondern sie soll diese ergänzen.
  2. Die Anwendung neuer Medien, inkl. mobiler Endgeräte, ist Standard in der Praxis von Natur- und Umweltschutz, entsprechend muss sie auch in Umweltbildung / BNE vermittelt werden.
  3. Mittels neuer Medien können Umweltprobleme, Prozesse etc. erfasst, dokumentiert, bewertet und an Fachgremien, Politiker oder Medien kommuniziert werden. Man kann unterschiedliche Szenarien einer nachhaltigen Veränderung modellieren.
  4. Neue Medien erlauben eine globale Kommunikation und Zusammenarbeit von Schülern, Umweltorganisationen, NGOs etc. Dafür können u.a. Internetplattformen genutzt werden, welche weltweit einheitliche Datengrundlagen und Bearbeitungswerkzeuge / Tools in vielen Sprachen bereitstellen.
  5. Um Umweltbildungs- bzw. BNE-Angebote für Schulen attraktiver zu machen, sollten neben Umweltwissen auch Methodenkompetenzen entsprechend den Rahmenlehrplänen vermittelt werden. Die Kompetenzen beziehen sich auch auf die Nutzung neuer Medien.
  6. Neue Medien können Jugendliche motovieren, sich intensiver mit Themen zu befassen, welche für sie sonst eher „langweilig“ sind.

Die Anwendung neuer Medien nach der Methodik, welche in diesem Projekt angewandt wurde, „zwingt“ die Schüler zur nachhaltigen Beschäftigung mit einem Thema. Die Schüler beschäftigen sich mit dem Thema aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln:

  • sie analysieren und diskutieren
  • sie recherchieren im Internet und Vorort
  • sie planen Geländearbeiten und erheben eigene Daten
  • sie werten alle Daten aus und bewerten sie
  • sie veröffentlichen ihre Ergebnisse im Internet
  • sie stellen sie auf Workshops und öffentlichen Veranstaltungen vor